IPv6-Socketprogrammierung mit Python
Der Vortrag befasst sich mit der Low-Level-Programmierung von
IPv6-Clients und -Servern unter Python. Es werden Muster für
RFC-konformen und Dual-Stack-fähigen Code diskutiert und mögliche
Stolperfallen erläutert. Weiterhin wird die String-Repräsentation von
IPv6-Adressen angesprochen. Der Vortrag richtet sich an Entwickler, die
Komponenten IPv6-fähig machen wollen oder Netzwerkcode warten.
Beschreibung
2011 ist das Jahr, in dem die Mehrzahl der Netzbetreiber IPv6 zusätzlich zum bestehenden IPv4 einführen werden. Das bedeutet, dass sich Softwareenentwickler spätestens jetzt Gedanken um die IPv6-Fähigkeit des von ihnen betreuten Codes machen sollen. Clients, die ausschließlich auf High-Level-Komponenten wie z.B. urllib aufsetzen, sind praktisch ohne weiteres für IPv6 geeignet. Etwas anders sieht es jedoch aus, wenn man die Programmierung von Low-Level-Clients und -Servern betrachtet.
In diesem Vortrag sollen die typischen Muster bei der Programmierung mit Hilfe des socket-Moduls aus der Python-Standardbibliothek betrachtet werden. Im ersten Teil geht es um die Programmierung von RFC-konformen Clients insbesondere im Hinblick auf Adressauflösung und Verbindungsaufbau. Im zweiten Teil werden Varianten der Server-Programmierung zur gleichzeitigen Unterstützung von IPv4 und IPv6 (Dual-Stack) mit ihrern jeweiligen Vor- und Nachteilen diskutiert. Zuletzt wird die String-Repräsentation von IPv6-Adressen in Konfigurationsdateien etc. kurz beleuchtet.
Der Vortrag richtet sich an Anwendungs- und Komponentenentwickler. Er soll Python-Programmierer in die Lage versetzen, Low-Level-Netzwerkcode im Hinblick auf seine IPv6-Fähigkeit zu beurteilen und ggf. zu verbessern.




















